Fokus auf zukunftsträchtige, wissenschaftliche Lösungsansätze in Zeiten der Vernetzung und Globalisierung

Schirmherr des UMSICHT-Wissenschaftspreis

Unsere Welt ist komplex – die Herausforderungen, denen wir uns jetzt und in der Zukunft stellen müssen, sind es auch. Wir verfügen auf vielerlei Fachgebieten über ausgezeichnete Spezialistinnen und Fachmänner, doch keiner von ihnen wird die Fragestellungen, die auf uns zukommen, allein lösen.  Schon seit langer Zeit setze ich mich in der Medizin für eine stärkere interdisziplinäre Zusammenarbeit ein, Gleiches sollte auch für andere Fachgebiete der Wissenschaft gelten. Wir haben die Möglichkeiten, uns in einem globalen Netzwerk auszutauschen, um durch gemeinschaftliches Arbeiten Lösungen zu finden. Bildung und Innovation profitieren aus meiner Sicht enorm, was positiven Einfluss auf die wissenschaftliche Welt hat. Das Ruhrgebiet – als Beispiel einer vernetzten Region – ist durch die Fülle an exzellenten universitären, teilstaatlichen und privaten Forschungsinstitutionen ideal aufgestellt, um wissenschaftliches Arbeiten voranzutreiben.

Aus diesem Grund übernehme ich gern die Schirmherrschaft für den UMSICHT-Wissenschaftspreis – eine Auszeichnung, die eine große Strahlkraft in den Bereichen Umwelt, Verfahrenstechnik und Energie hat. Genauso wie in der Medizin geht es mir darum, dass auch komplexe Themen aus Wissenschaft und Technik für die Bevölkerung gut verständlich dargestellt werden. Dies ist ein wesentlicher Baustein auf dem Weg, den Nachwuchs für die Wissenschaft zu begeistern. Es ist ebenso ein wichtiges Element, um komplexe wissenschaftliche Erkenntnisse für die Öffentlichkeit transparent und verständlich zu machen.  Vor diesem Hintergrund begrüße ich es sehr, dass auch die publizistische Qualität und die damit verbundene Allgemeinverständlichkeit der eingereichten Arbeiten maßgeblich in die Bewertung mit einfließen.

Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer
„Genauso wie in der Medizin geht es mir darum, dass auch komplexe Themen aus Wissenschaft und Technik für die Bevölkerung gut verständlich dargestellt werden. Dies ist ein wesentlicher Baustein auf dem Weg, den Nachwuchs für die Wissenschaft zu begeistern.“

Prof. Dr. med. Dietrich Grönemeyer

© Laura Möllemann Photography

Das Fraunhofer UMSICHT als Institut und die Fraunhofer-Gesellschaft zeigen durch ihre Kooperationen mit anderen Wissenschaftsinstitutionen und Unternehmen, dass der Kontakt zur Industrie unabdingbar ist, um wissenschaftliche Erkenntnisse und innovative Prozesse gemeinsam zu entwickeln. Nur so können sie erfolgreich in eine wirtschaftliche Produktion und somit auch in die Gesellschaft eingebracht werden. Erfahrungen und Kontakte, die im Umfeld des UMSICHT-Wissenschaftspreis entstehen, kommen den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wie auch den Journalistinnen und Journalisten zugute.

Getreu meinem Motto »das Ruhrgebiet wie Phoenix aus der Asche, von Kohle und Stahl hin zu Wissenschaft und Kultur« wünsche ich allen Teilnehmenden des UMSICHT-Wissenschaftspreis viel Erfolg und werde mit Spannung beobachten, wie die prämierten wissenschaftlichen Erkenntnisse Einzug in Gesellschaft halten.

Mit einem herzlichen Glückauf
Prof. Dr. med. Dietrich Grönemeyer